Polizei untersucht Suizide und Erpressungen

Die fatalen Folgen des Ashley-Madison-Hacks

TORONTO – Von Erpressung bis hin zu Suizid: Der Hacker-Angriff auf das Seitensprung-Portal hat für die Betroffenen schlimme Konsequenzen.

Dramatische Folgen des Datenklaus bei Ashley Madison vor gut einem Monat: Die Enttarnung der Fremdgeher hat nicht nur viele Beziehungen zerstört – in Kanada ermittelt die Polizei sogar wegen mindestens zwei Suiziden.

Zudem sollen mehrere Fremdgeher auch noch Opfer von Erpressungsversuchen sein.

Der Security-Blogger Brian Krebs aus den USA berichtet von ersten Erpressungsfällen via E-Mail, in denen 1,0000001 Bitcoins, umgerechnet rund 200 Schweizer Franken, gefordert wurden – ansonsten würden die Daten seiner Partnerin offengelegt.

Gestern hat die kanadische Polizei eine Belohnung von 500’000 US-Dollar ausgesetzt – für alle, die wesentliche Hinweise zu den Tätern des Hacker-Angriffs liefern können.

Für Polizist Bryce Evans ist klar: «Der Dominoeffekt wird langfristige soziale und wirtschaftliche Auswirkungen haben.» Diese Handlungen seien illegal und würden nicht toleriert. (mrb)

Quelle. Blick.ch

26. August 2015 No Comments admin Allgemein , , , , ,